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Tierschutz im Pferdesport: Was du wissen solltest

Warum der Tierschutz jetzt kein Nice-to-have mehr ist

Hier ist die Sache: Pferde sind keine Propeller, die man nach Belieben drehen kann. Im Rennstall wird öfter über Trainingsintensität diskutiert, doch das Wohl des Tieres gerät dabei häufig in den Hintergrund. Wenn du auf das Ergebnis wettest, ist dein Augenmerk zu rechtlich blöderweise auf die Quoten gerichtet – nicht auf die Hufe, die bald brechen könnten. Das ist ein Skandal, den wir nicht mehr tolerieren dürfen. Und zwar sofort.

Haltung und Fütterung – das Grundgerüst

Einfach gesagt: Gute Fütterung bedeutet mehr als “Heu und Hafer”. Moderne Wissenschaft zeigt, dass ein ausgewogenes Mikronährstoffprofil die Muskulatur stärkt und das Risiko von Stressfrakturen senkt. Noch ein Punkt: Die Box muss Luftzirkulation bieten, sonst entwickelt das Tier Atemwegserkrankungen. Durch die Kombination von hochwertigem Futter, frischem Trinkwasser und regelmäßiger Bewegung in der Koppel wird das Risiko von Leistungsabfall drastisch gesenkt. Der Trainer, der das ignoriert, spielt mit dem Leben der Tiere.

Training: Qualität vor Quantität

Look: 10‑Kilo‑Sprint am Morgen, dann ein kurzer Spaziergang – das ist kein Training, das ist Folter. Stattdessen sollten kurze, intensitätsbasierte Einheiten mit ausreichender Erholungsphase kombiniert werden. Wissenschaftler empfehlen mindestens 48 Stunden Regeneration zwischen Hochleistungsläufen. Und hier kommt ein Punkt, den die meisten Wettanbieter verschweigen: Wenn das Pferd nicht richtig erholt ist, steigt die Unfallwahrscheinlichkeit um bis zu 30 %. Das ist kein Mythos, das sind harte Zahlen.

Ausrüstung, die Leben rettet

Ein gut sitzender Sattel kann das Rückgrat schonen, ein zu enges Gurtzeug dagegen zu Chroniken führen. Der Sattel muss regelmäßig von einem Fachmann geprüft werden – keine halben Sachen. Und das gleiche gilt für die Hufbeschläge: Ein schlecht gearbeiteter Hufschuh ist ein Sprengsatz unter den Hufen. Das ist wie ein losgelöstes Rad am Auto – es wird irgendwann platzen.

Rechtliche Rahmenbedingungen und ihre Lücken

Hier ein Fakt: In vielen Ländern gelten die Tierschutzgesetze nur für den Transport, nicht für das tägliche Training. Die Richtlinien des Internationalen Pferdesportverbands (FEI) setzen Standards, aber die Umsetzung liegt bei den einzelnen Veranstaltern. Auf pferderennenwettench.com findet man zwar spannende Wettquoten, aber kaum Informationen zum Schutz der Tiere. Es ist an der Zeit, dass wir als Fachleute diese Lücken schließen und klare Forderungen stellen.

Deine Aufgabe: Handeln, nicht nur reden

Und hier kommt das Ergebnis: Wenn du das nächste Mal einen Wettzettel ausfüllst, prüfe zuerst das Trainingsteam, die Boxbedingungen und das Veterinärprotokoll. Setze dein Geld nur dann ein, wenn alle drei Kriterien erfüllt sind. Das ist der einzige Weg, um sicherzustellen, dass dein Einsatz nicht zum Preis für das Tier wird. Mach das sofort.

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