Zu groß, zu klein – das ist die Devise, die deine Handgelenke nachts schreien lässt. Die falsche Griffgröße ist wie ein falscher Schuh: Sie verursacht Blasen, kostet Energie, vernebelt deine Technik. Ohne den passenden Griff wirst du Kraft verlieren, deine Präzision leidet, und das Verletzungsrisiko steigt. Und das ist genau das, wovor wir auf dem Platz stehen.
Du brauchst nur ein Maßband, ein Stück Papier und ein wenig Geduld. Nimm das Maßband, mess die Hand von der Mitte des Handgelenks bis zur Spitze des Mittelfingers. Das Ergebnis ist deine Handlänge – das Fundament für die Griffgröße. Dann schau dir die offizielle Griffgrößentabelle an, die du schnell auf tennis-2026.com findest. Kurz gesagt: Handlänge plus ein kleiner Puffer, und du hast das Grundmaß.
Hier geht es um Präzision. Nimm deinen Schläger, lege ihn flach auf den Boden, Griff nach oben. Schiebe deine Handfläche (nicht die Finger) an den Griff, bis sie den tiefsten Punkt des Handballens berührt. Markiere mit dem Papier die Stelle, wo deine Hand aufhört. Dann nimm das Maßband, ziehe von der Griffunterseite bis zur Markierung. Das ist die exakte Griffbreite, die du brauchst. Zwei Wörter: Notieren. Jetzt hast du den Wert, den du für die nächste Entscheidung brauchst.
Ein kleiner Schliff kann den Unterschied machen. Greife den Schläger, fühle den Abstand zwischen Daumen und Zeigefinger. Ideal ist ein Fingerbreit – weder zu eng, noch zu locker. Schnell-Test: Schlage ein paar Bälle, achte darauf, ob dein Handgelenk wackelt. Wenn ja, greife etwas kleiner zu. Wenn dein Griff zu fest sitzt, lockere ein bisschen. Das ist keine Wissenschaft, das ist dein Körper, der dir die richtigen Signale gibt.
Hier kommt das Spiel: Kaufe keinen Schläger, bevor du nicht mindestens drei verschiedene Griffgrößen ausprobiert hast. Der Test ist dein einziger Garant für Leistung. Und das war’s.